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Projekte
Aktivitäten in unserem Umfeld

Unser weitläufiges Gelände, die dörfliche Gemeinschaft und das ländliche Umfeld laden zu zahlreichen Aktivitäten und Projekten ein. Zwei Projekte aus den letzten Jahren stellen wir hier vor.

BauwagenBauwagen von innenbauwagen

Projekt Bauwagen
Im Frühjahr 2002 sprach uns einer unserer Jugendlichen an, ob wir ihm und seinen Freunden bei der Suche eines Raumes helfen könnten. Sie suchten einen Ort wo sie sich ungestört, ohne Erwachsene, treffen konnten. Es stellte sich schnell heraus, dass es sehr schwer werden würde einen Raum zu bekommen, und so entstand die Idee einen Bauwagen anzuschaffen. Ein Bauer, der bereit war, einen Platz im Wald zur Verfügung zu stellen, war bald gefunden und die Gemeinde unterstützte das Projekt finanziell. Im Juni 2002 stand dann der Bauwagen im Wald. Es wurde ein Vertrag mit uns als Eigentümer des Bauwagens, dem Bauern als Eigentümer des Waldstückes und den Jugendlichen als Nutzer geschlossen.

In den Jahren danach wurden vielfältige Erfahrungen gemacht: über die Ohnmacht vor blinder Zerstörungswut, die Auswirkungen von Alkohol, das Tragen von Eigenverantwortung, Gruppendynamik und Beziehungen.

Die Jugendlichen wurden langsam zu Jungerwachsenen und die Interessen wandelten sich. Das Projekt wurde deshalb beendet und seit 2008 steht der Bauwagen auf unserem Grundstück. Hier hat die nächste "Generation" den Bauwagen übernommen und so wiederholt sich im Großen das, was im Kleinen so individuell und einzigartig ist. Die Erfahrungen, die wir selber machen, sind die, von denen wir am meisten lernen. Zu begleiten, zu stützen und im rechten Augenblick die entwicklungsadäquaten Erfahrungen machen zu lassen – das ist ein Teil unserer Arbeit.

Projekt Bauspielplatz
Der Bauspielplatz entstand aus dem Wunsch der Kinder / Jugendlichen eine Höhle zu bauen. Eine Zeit lang versuchten sie immer wieder, aus ein paar Brettern und Nägeln etwas zu konstruieren. Als deutlich wurde, dass dieser Wunsch nicht nur ein vorübergehendes Strohfeuer war, stellten wir ihnen einen Platz, Werkzeug und ausreichend Holz und Nägel zur Verfügung. Ein Vierteljahr wurde jede freie Minute genutzt um an dem Haus zu bauen.

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