Einrichtung
Zielgruppe
Angebote
Pädagogik
Standort
Hof Wiesengrund Eingang
Betreuung in der Gruppe
Trainingswohnen
Schulische Integration
Therapeutische Angebote
Qualitätsentwicklung

Unsere Qualitätssicherung und -entwicklung

Um unsere Arbeit professionell gewährleisten zu können, ist eine kontinuierliche Qualitätssicherung und -entwicklung durch eine Reihe von Maßnahmen notwendig.

Personelle Qualität
Zurzeit arbeiten im Stammhaus (Stand: Dezember 2018):
eine Diplompädagogin (Trägerin und pädagogische Leiterin) mit Zusatzqualifikationen in klientenzentrierter Gesprächsführung GwG, als Märchentherapeutin und als Anti-Gewalt-Trainerin
ein Erzieher (stellvertretende pädagogische Leitung)
eine Sozialpädagogin (Betreuung)
ein Traumapädagoge (Betreuung)
ein Diplom-Psychologe (Betreuung, Beratung, übergreifende Dienste) 
Erzieherinnen und Erzieher (Betreuung, davon 1 Erzieher in Ausbildung zum Traumapädagogen)
eine Ergotherapeutin B.Sc.
weitere pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
ein technischer Fachwirt
hauswirtschaftliche Angestellte
Hausmeister
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Schulbegleitung
Ein Mitarbeiter ist qualifiziert als Fachkraft Kinderschutz mit Berechtigung zur internen Beratung (§8a SGB VIII).

Reflexion und Planung
Durch tägliche Dienstbesprechungen bzw. Dienstübergaben und regelmäßige Team- und Supervisionssitzungen wird die enge Zusammenarbeit und der intensive Austausch aller Mitarbeiter/innen im pädagogischen Bereich gewährleistet. Die Teilnahme an diesen Gesprächen ist Pflicht und eine Grundvoraussetzung unserer Arbeit, da hier der Raum für Informationsaustausch, Fallgespräche, Hilfeplanungen, Anregungen und andere Sichtweisen gegeben ist.

Supervision und Fortbildung
Supervision im Team erfolgt ca. 10-mal jährlich, Supervision der Leitung monatlich. Die festen pädagogischen Mitarbeiter/innen nehmen regelmäßig an externen Fortbildungen teil. Hinzu kommen intern moderierte Teamsitzungen als spezielle Maßnahmen zur Teamentwicklung und Teamschulung.

Qualität des Wohnumfeldes (Wohnbereich und Außenanlagen)
Zur Stützung und Förderung des Heilungsprozesses der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen halten wir es für notwendig, dass sich das Wohnumfeld in einem ansprechenden Zustand befindet, sodass es als Orientierung zur Reduzierung und Vermeidung von Verwahrlosung und Strukturlosigkeit dienen kann.

Qualität des Betreuungsangebotes
Ständige Erreichbarkeit und gemeinsames Wohnen unter einem Dach mit der Trägerin sowie eine geringe Fluktuation der Betreuer/innen sichern eine durchgehende Qualität der Betreuung. Insbesondere besteht die sofortige Möglichkeit einer Krisenintervention.

Dokumentation
Die Dokumentation erfolgt über
Tagebücher (tägliche Erfassung aktueller Vorkommnisse aus dem pädagogischen und medizinischen Bereich sowie der Elternarbeit)
Berichte (als Grundlage von Hilfeplanfortschreibungen)
Tischvorlagen für Hilfeplangespräche

Partizipation und Beschwerdemanagement
Die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen betrifft viele Bereiche und ist eingebunden in den pädagogischen Alltag. Sie wird sichergestellt über tägliche Informierung, über persönliche Ansprache durch die MitarbeiterInnen sowie über tägliches Einüben und Anwenden von demokratischem Verhalten in der Gruppe.
Wöchentlich finden mit den Kindern und Jugendlichen drei Gruppengespräche (Schulrunde, Gruppenrat und Gesprächskreis) zu verschiedenen Themen statt. Hier können sie ihre Ideen, Wünsche, Kritik und Beschwerden mündlich oder schriftlich einbringen. Insbesondere besteht für die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, eine außergewöhnliche Gruppenrunde zu beantragen, in der Themen auf Wunsch gemeinsam besprochen werden.
In das monatliche Teamgespräch der MitarbeiterInnen können die Kinder und Jugendlichen schriftlich formulierte Anträge oder Beschwerden eingeben. Je nach Wunsch werden diese Themen in individueller Rücksprache oder aber in Gruppengesprächen aufgegriffen, vertieft und gemeinsam entschieden. Jederzeit besteht zudem die Möglichkeit, die innewohnende Trägerin anzusprechen und Kontaktmöglichkeiten zu den entsendenden Ämtern, zu externen Beratungsstellen oder zu Therapeuten zu erhalten und zu nutzen.

Einbindung in VERSA
Seit 2015 sind wir Mitglied im Verbundsystem sozialer Angebote (VERSA e.V.). Mit der Mitgliedschaft in diesem kleinen regionalen Verbund von Trägern sind ein regelmäßiger fachlicher Austausch mit vergleichbaren Einrichtungen der Jugendhilfe sowie eine kollegiale Intervision gegeben.

Beteiligung am QM-Verfahren der IKH
Mit der zum Jahresende 2014 beendeten Mitgliedschaft in der Interessengemeinschaft Kleine Heime & Jugendhilfeprojekte Schleswig-Holstein e.V. (IKH) war die Beteiligung am IKH-Verfahren zur Qualitätsentwicklung verbunden. Im Rahmen dieses QM-Verfahrens wurde unsere Einrichtung regelmäßig auditiert. Das letzte Audit fand 2011 statt und wurde erfolgreich absolviert.

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